3. Runde der Tarifverhandlung ergebnislos abgebrochen

Auch die 3. Runde der Tarifverhandlung zwischen dem DEHOGA
Schleswig-Holstein und der NGG ist gescheitert.
Mit Unverständnis hat der DEHOGA Schleswig-Holstein das
ergebnislose Ende der 3. Tarifrunde durch die Gewerkschaft zur
Kenntnis nehmen müssen. Trotz der Tatsache, so Hauptgeschäftsführer
Stefan Scholtis, dass Erhöhungen bis zu 8,3 Prozent zugesagt wurden,
hat die NGG nicht zugestimmt. Begründung für die Ablehnung war
der Wunsch der Arbeitgeber, ein Jahresarbeitszeitkonto mit zu vereinbaren.
Dieses Jahresarbeitszeitkonto, so Scholtis, dient einzig der Rechtssicherheit
der Betriebe und ihrer Arbeitnehmer, wie es in vielen anderen Branchen längst
üblich ist. So haben die Arbeitnehmer die Möglichkeit, ganzjährig in ihrem
Betrieb beschäftigt zu sein.
Vor diesem Hintergrund, so Scholtis, ist es uns unverständlich, wie man dieses
ablehnen kann. Es sollte doch das Ziel der Gewerkschaft sein, den Arbeitnehmern
eine ganzjährige Beschäftigung zu sichern. Gleichwohl hat der DEHOGA
Schleswig-Holstein seinen Betrieben empfohlen, den Mitarbeitern, obwohl
es gescheiterte Verhandlungen waren, die Löhne um 3 Prozent anzuheben.
Warum, so Scholtis, sollen die Arbeitnehmer darunter leiden.