GEMA-Tarifreform - Kritik und Widerstand nehmen zu!

Die öffentliche Kritik an der Tarifreform der GEMA, die für Clubs und Discotheken existenzgefährdende Erhöhungen von durchschnittlich 500 Prozent mit sich bringen würde, nimmt zu. Die Medien begleiten das Thema ebenso intensiv wie kritisch. In Berlin demonstrierten mehrere Tausend Menschen, darunter Clubbetreiber, DJs wie Love Parade-Gründer DJ Motte und ihre Gäste, gegen die „GEMAEinheiten“ der Verwertungsgesellschaft. Der mittelstandspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Christian von Stetten warnte davor, dass die geplanten GEMA Gebührenerhöhungen die Existenz zahlreicher kleiner und mittelständischer Betriebe bedrohen. Sollte sich die GEMA nicht einsichtig zeigen und die Gebührenerhöhung auf ein erträgliches Maß reduzieren, sei man gezwungen, gesetzgeberisch tätig zu werden. Und auch der Berliner Senat forderte von der GEMA ein Überdenken der Reform.


Am 30. Juni 2012 sind nun alle Discotheken und Clubs in Deutschland aufgerufen, um 23:55 Uhr für 5 Minuten die Musik verstummen zu lassen, um die Gäste auf die dramatischen Folgen der GEMA-Tarifreform hinzuweisen. Mit dieser Aktion sollen die Gäste zur Teilnahme an der Online-Petition gegen die Reform animiert werden. Die Petition hat bisher bereits fast 200.000 Unterstützer. Alle Discotheken- und Clubbetreiber, die dieser Kampagne über www.tarifabzocke.de beitreten, erhalten passendes Material wie einen Audiotrailer, der am Anfang und am Ende der fünfminütigen Musikunterbrechung am 30. Juni eingespielt werden kann, eine Pressemitteilung zur Aktion 5 vor 12, Flyer und Plakate zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt.


An der Online-Petition können Sie hier teilnehmen…