Umsätze im Gastgewerbe brechen ein. Wichtiger denn je: 7% statt 19% MwSt.

Wie das Statistische Bundesamt gestern mitgeteilt hat, setzten Hotellerie und Gastronomie von Januar bis März 2009 nominal 4,8 Prozent weniger um als im Vorjahreszeitraum. In jeweiligen Preisen schlug ein Minus von 6,9 Prozent zu Buche. Das sind die schlechtesten Zahlen seit 2003. Die Zahl der Gästeübernachtungen im ersten Quartal 2009 lag mit 63,1 Millionen um fünf Prozent unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Das schlägt sich in den Umsätzen der Hotellerie nieder. Hier gingen die Umsätze nominal um 5,9 Prozent (real -7,9 Prozent) zurück. Auch die Restaurants, Cafés und Bistros spüren die Folgen der Wirtschaftskrise. Hier brachen die Umsätze um nominal 4,7 Prozent, real um 6,8 Prozent ein. Hoteliers und Gastronomen, die stark vom Firmengeschäft abhängig sind, erleiden überdurchschnittliche Verluste. Vor diesem Hintergrund bekräftigte Peter Bartsch, Präsident DEHOGA Schleswig-Holstein, die Branchenforderung nach einem reduzierten Mehrwertsteuersatz im Gastgewerbe.