Pressemitteilungen

Auslegungsfragen zur Sofortmeldung nach § 28a Abs. 4 Viertes Buch Sozialgesetzbuch (SGB IV)

Wer entscheidet verbindlich über die Frage, ob eine Sofortmeldung abgegeben werden muss?
Im Einzelfall entscheidet die zuständige Einzugsstelle verbindlich über die Pflicht zur Abgabe der Sofortmeldung. Soweit durch die Einzugsstelle noch keine Entscheidung getroffen wurde, kann diese im Rahmen der Betriebsprüfung durch den zuständigen Rentenversicherungsträger vorgenommen werden.

Zweifelsfragen und Umsetzungsprobleme beim 2. Sozialversicherungs-Änderungsgesetz ab 1. Januar 2009

1. Gelten die Neuregelungen auch in sog. „Einfühlungsverhältnissen“?
Erkennen Sozialversicherungsträger und FKS die
(obergerichtliche) Rechtsprechung im Arbeitsrecht zur Abgrenzung
von Einfühlungs- und Arbeitsverhältnis an? Was bedeutet „Beschäftigung“
im Sinne des § 7 Abs. 1 SGB IV?
Nach Auslegung des BMAS gemäß Schreiben vom 26.1.2009
besteht bei „Einfühlungsverhältnissen“ (ohne Arbeitspflicht) keine

Reduzierte Mehrwertsteuer - Steinbrück lockert Blockadehaltung

Ein Meilenstein auf dem Weg zur reduzierten Mehrwertsteuer für die Gastronomie ist gesetzt. Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück erklärte jüngst bei Beratungen mit seinen europäischen Amtskollegen, dass die Gastronomie zu den ausgewählten Branchen gehören könnte, für die ein reduzierter Steuersatz künftig ermöglicht wird.

Neue Kooperation - Hilfe bei der Sofortmeldung

Seit Anfang des Jahres sind Sie als Gaststätten- oder Beherbergungsbetrieb gesetzlich verpflichtet, Ihre Mitarbeiter spätestens bei Beschäftigungsaufnahme an die Deutsche Rentenversicherung zu melden - auch wenn die Einstellung und Beschäftigung kurzfristig am Wochenende oder abends und damit außerhalb der Arbeitszeiten Ihres Lohnbuchhalters oder Steuerberaters erfolgt. Hilfe bietet Ihnen in solchen Fällen die Sofortmelde-Hotline der Firma Weikamp, die an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden pro Tag zur Verfügung steht.

Unternehmensbefragung der KfW - Nehmen auch Sie teil!

Im Zuge der Finanzkrise haben sich die Finanzierungsbedingungen auch für die Unternehmen in Gastronomie und Hotellerie verschlechtert. Wie die zukünftigen Entwicklungen aussehen, ist unsicher. Um die Interessen der Branche - also Ihre Interessen - gegenüber Politik und Kreditwirtschaft wirksam vertreten zu können, sind wir auf möglichst umfangreiches und verlässliches Zahlenmaterial zur Finanzsituation der Betriebe angewiesen.

Novemberzahlen - Gaststätten und Hotels setzen weniger um

Die Umsatzzahlen der deutschen Gaststätten und Hotels sind weiter rückläufig. Das Statistische Bundesamt (Destatis) ermittelte im November einen nominalen Umsatzrückgang um 1,1 Prozent (real -3,6 Prozent) des Gastgewerbes gegenüber dem Vorjahresmonat. Am stärksten betroffen waren die Beherbergungsbetriebe, in denen nominal 2,1 Prozent (real -4,5 Prozent) weniger Umsatz erwirtschaftet wurde. Die Gaststätten setzten nominal 0,3 Prozent (real - 2,8), die Kantinen und Caterer 1,3 (real -3,9) weniger um.

Cocktailmixen - Matthias Knorr stellt neuen Weltrekord auf

389 Cocktails in einer Stunde bedeuteten Weltrekord und einen Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde für Matthias Knorr: Der Münchner Barkeeper schaffte diese meisterhafte Leistung im Rahmen der Fachmesse HOGA in Nürnberg. Den bisherigen Weltrekord hielt der US-Amerikaner Bobby G. Gleason, der in 60 Minuten "nur" 253 Cocktails mixte.

Arbeitsmarkt 2008 - Fast 54.000 neue Jobs in der Gastrobranche

Die Unternehmen des Gastgewerbes haben zwischen März 2006 und März 2008 nahezu 54.000 neue sozialversicherungspflichtige Stellen geschaffen. Die Branche gehörte damit zu den größten Jobmotoren der vergangenen Jahre. Wie das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln mitteilte, lag sie bei der Zahl neuer Arbeitsplätze unter anderem vor dem Einzelhandel, Erziehung und Unterricht oder der Luftfahrt.

Europäischer Gerichtshof - Arbeitnehmer behält dauerhaft Urlaubsanspruch trotz Krankheit

Auch wenn ein Arbeitnehmer monatelang krank war, behält er seinen Urlaubsanspruch - und zwar auch über den 31. März des Folgejahres hinaus. Diese Entscheidung traf der Europäische Gerichtshof am 20. Januar. Arbeitsunfähige Mitarbeiter haben damit Anspruch auf die finanzielle Vergütung ungenutzter Urlaubstage. Geklagt hatte ein deutscher Arbeitnehmer, der nach langer Krankheit in Frührente ging und so seinen noch nicht genutzten Urlaub nicht mehr antreten konnte.

Aufklärungskampagne - Aktionswoche Alkohol der DHS mit bundesweiten Veranstaltungen

Vom 13. bis 21. Juni 2009 findet die Aktionswoche Alkohol der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) statt. In enger Abstimmung mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Bundesdrogenbeauftragten und weiteren Partnern soll in bundesweiten Veranstaltungen auf die Folgen eines riskanten Alkoholkonsums aufmerksam gemacht werden. Auch Sie können mit eigenen Projekten an der Aktionswoche teilnehmen und Ihre Aktionen unter anderem über die Website der Kampagne ankündigen.